Der 70 Personen Philips Philharmonic Chor gab drei Konzerte in der St. Katherina Kirche wo Licht und Projektionen eine wichtige Rolle spielten. Dirigiert von Gijs Leenaars brachten sie Rejoice the Lamb von Benjamin Britten dar, begleitet von Orgel und Soloisten. das Stück ist fü die Akustik großer Kirchen geschrieben und bezieht den Vorteil des Nachhalls des Gebäudes mit ein.
Während der Resttage des Festivals war eine Aufnahme der Veranstaltung die Basis für die Installation des Lichtkünstlers und Designers Michel Suk. Jeder Teil des abstrakten Stückes wurde in Bilder übertragen, die einen Bezug zu dem etwas verwirrten mentalen Zustand des Komponisten haben, der zur der Zeit als er das Stück schrieb, an einer seelischen Erkrankung litt.
Rejoice in the Lamb besteht aus verschiedenen Teilen, die sich im Charakter unterscheiden, manchmal mystisch und friedlich, manchmal kraftvoll und rebellisch. Michel Suk übersetzte stimmliche und musikalische Atmosphären in ein Spiel von Beleuchtung und projizierten Bildern. Licht und Klang führte das Publikum in ein Abenteuer aus Raum, Licht, Schatten und Farbe. Indem sie die alte Kirche als Leinwand nutzten, traten die Bilder nicht nur zur musikalischen Komposition in Beziehung, sondern zeigten auch eine atemberaubende Wechselwirkung zwischen der Projektion und der Architektur der Kirche.
Verwendete Geräte:
zwei PANI BP4CT, Diawechsler AMD32 und Abdunkelungsblende,
verschiedene LED Scheinwerfer von Philips der Typen Colorreach und Color Blast,
Lichtsteuerung: MA Ultralight
Peter Kozma verwirklicht Projektionen unheilmicher Größe. Indem er eine große Anzahl Projektoren verwendet, kann er Gebäde, oder auch Häuserblöcke und sogar Plätze im vollen Umfang beleuchten. Indem er Licht verwendet, versieht er den Ort mit einer Extraschicht, betont bestimmte Elemente und lässt andere in den Hintergrund treten. Für GLOW veränderte er das Aussehen des Marktplatzes gänzlich. Alle Seiten des Platzes wurden beleuchtet, so fühlte sich der Besucher con der Installation umgeben. Durch Verwendung von 21 Großformat Diaprojektoren und einem Klangsystem wurde eine ganzheitliche Geschichte erzählt. Langsam ändernde Bilder ergaben eine ständig wechselnde Komposition, die schrittweise komplexer und farbiger wurde.